Kometor - Kunst & Kosmos
15. 04. 2010
In einer landschaftlich reizvollen Gegend in Oberösterreich, nicht weit von der berühmten Donauschlinge entfernt, liegt die kleine Stadt Peuerbach, deren Wurzeln bis ins frühe Mittelalter zurück reichen. Seit 1995 lebt das Künstlerpaar Manfred und Billa Hebenstreit in Peuerbach.
Georg von Peuerbach
Der in Peuerbach geborene Astronom, Mathematiker und Humanist Georg von Peuerbach (1423-1461) war seiner Zeit im Denken voraus: er stellte systematische Beobachtungen über Sonne & Mond an, befasste sich mit der „Schiefe der Ekliptik“ (die Neigung der scheinbaren Sonnenbahn am Himmel gegen den Himmelsäquator) und beobachtete Kometen. Er baute verschiedene Instrumente und einige Sonnenuhren und untersuchte die „Missweisung“ der Kompassnadel, die nicht genau zum geografischen Nordpol zeigt.
Die Erweiterung der Horizonte
Typisch für den Beginn der Renaissance war die Wiederentdeckung des antiken Wissensschatzes und der Wunsch nach Erkundung und Erweiterung der Wissensgrenzen. Die astronomischen Berechnungen des Georg von Peuerbach schafften die Grundlagen für die ersten zuverlässigen Orientierungshilfen der Schifffahrt und ermöglichten so die großen Entdeckungs- und Forschungsreisen des Abendlandes, bis hin zur modernen Raumfahrttechnik.
Die Person und das Wirken des Georg von Peuerbach
inspirierte Manfred & Billa Hebenstreit zu einem komplexen Kunstprojekt
als Reminiszenz an den großen Sohn der Stadt Peuerbach:
sie entwarfen unter dem Motto „Kunst & Kosmos“ eine begehbare Skulptur. Dort, wo ehemals in Peuerbach ein Turm das Schlossareal überragte,
steht nun der KOMETOR : das Hebenstreit-Himmelskörper-Projekt.
Die Eröffnung findet am 30.April. 2010 im Schlosspark Peuerbach statt.


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